{"id":38680,"date":"2026-08-04T12:57:45","date_gmt":"2026-08-04T10:57:45","guid":{"rendered":"https:\/\/enginsight.com\/?p=38680"},"modified":"2026-08-04T12:57:48","modified_gmt":"2026-08-04T10:57:48","slug":"mongodb-sicherheitsluecken-juli-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enginsight.com\/de\/blog\/mongodb-sicherheitsluecken-juli-2026\/","title":{"rendered":"MongoDB schlie\u00dft 27 Sicherheitsl\u00fccken im Juli \u2013 Jetzt updaten!"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">MongoDB hat im Juli 2026 insgesamt 27 Sicherheitsl&#xFC;cken behoben. Betroffen sind die Versionen MongoDB Server 7.0 vor Version 7.0.39, 8.0 vor 8.0.28, 8.2 vor 8.2.12 sowie 8.3 vor 8.3.7. Dar&#xFC;ber hinaus ist auch MongoDB Compass in Versionen vor 1.49.7 betroffen. Die Schwachstellen k&#xF6;nnen unter anderem zu Denial-of-Service-Szenarien, Abst&#xFC;rzen der Datenbank oder einer Umgehung bestehender Zugriffsbeschr&#xE4;nkungen f&#xFC;hren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als kritisch wird die Schwachstelle <strong>CVE-2026-13072<\/strong> eingestuft. Sie basiert auf einer Speicherkorruption im sogenannten <em>Compute Mode<\/em>, die durch eine unzureichende Validierung extern bereitgestellter BSON-Daten w&#xE4;hrend der Verarbeitung von Aggregation-Pipelines ausgel&#xF6;st werden kann. F&#xFC;r eine erfolgreiche Ausnutzung muss eine Standalone-Instanz von <em>mongod<\/em> mit aktiviertem Compute Mode betrieben werden. Da diese Funktion standardm&#xE4;&#xDF;ig deaktiviert ist, sind nur entsprechend konfigurierte Systeme betroffen. Zudem muss ein Angreifer manipulierte BSON-Daten in eine Aggregation-Pipeline einschleusen k&#xF6;nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehrere weitere Schwachstellen wurden mit dem Schweregrad <strong>hoch<\/strong> bewertet. Unter anderem erm&#xF6;glicht <strong>CVE-2026-13059<\/strong> authentifizierten Benutzern mit geringen Berechtigungen die Umgehung der rollenbasierten Zugriffskontrolle. Aufgrund einer unzureichenden Validierung clientseitig &#xFC;bergebener Kommandoparameter k&#xF6;nnen diese Nutzer unbefugt Lese- und Schreibzugriffe &#xFC;ber die Befehle <em>find<\/em>, <em>update<\/em>, <em>delete<\/em> und <em>aggregate<\/em> durchf&#xFC;hren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit <strong>CVE-2026-13069<\/strong> wurde zudem eine Denial-of-Service-Schwachstelle behoben, &#xFC;ber die authentifizierte Benutzer den Ressourcenverbrauch einer MongoDB-Instanz erheblich steigern k&#xF6;nnen. Hierzu wird der sogenannte <em>Contention Factor<\/em> innerhalb einer manipulierten <em>find<\/em>-Anfrage auf einen extrem hohen, nicht validierten Wert gesetzt. Der Server erzeugt daraufhin eine Vielzahl interner Datenstrukturen, wodurch CPU- und Speicherressourcen ersch&#xF6;pft werden k&#xF6;nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Empfehlung:<\/strong> Administratoren sollten betroffene MongoDB-Instanzen zeitnah auf eine der abgesicherten Versionen aktualisieren. Zus&#xE4;tzlich sollte der Zugriff auf die Datenbank durch die empfohlenen IP-Tables-Regeln auf den Application Server beschr&#xE4;nkt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>MongoDB hat im Juli 2026 insgesamt 27 Sicherheitsl&#xFC;cken behoben. Betroffen sind die Versionen MongoDB Server 7.0 vor Version 7.0.39, 8.0 vor 8.0.28, 8.2 vor 8.2.12 sowie 8.3 vor 8.3.7. Dar&#xFC;ber hinaus ist auch MongoDB Compass in Versionen vor 1.49.7 betroffen. 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