{"id":39035,"date":"2026-10-22T18:07:01","date_gmt":"2026-10-22T16:07:01","guid":{"rendered":"https:\/\/enginsight.com\/?p=39035"},"modified":"2026-10-22T18:07:04","modified_gmt":"2026-10-22T16:07:04","slug":"experteninterview-krankenhaus-it-fragen-sie-nicht-zuerst-ob-sie-gehackt-werden-koennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/enginsight.com\/de\/blog\/experteninterview-krankenhaus-it-fragen-sie-nicht-zuerst-ob-sie-gehackt-werden-koennen\/","title":{"rendered":"Experteninterview Krankenhaus-IT: &#8222;Fragen Sie nicht zuerst, ob Sie gehackt werden k\u00f6nnen&#8230;&#8220;"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch im Gespr&#xE4;ch mit Lutz Wiechmann, Senior Sales Engineer Healthcare bei Enginsight<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Cyberangriffe auf Krankenh&#xE4;user sind l&#xE4;ngst keine Seltenheit mehr. Gleichzeitig steigen die gesetzlichen Anforderungen durch NIS2 und neue Vorgaben zur Angriffserkennung. Im Gespr&#xE4;ch erl&#xE4;utert Lutz Wiechmann, warum Kliniken Angriffe fr&#xFC;her erkennen m&#xFC;ssen, welche Rolle die Krankenhausleitung dabei spielt und welche Ma&#xDF;nahmen heute als Stand der Technik gelten.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Herr Wiechmann, Anfang 2026 musste die Kreisklinik Roth nach einem Cyberangriff zeitweise ihre Notaufnahme abmelden. Warum geraten Krankenh&#xE4;user zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Krankenh&#xE4;user geh&#xF6;ren heute zu den am st&#xE4;rksten digitalisierten Bereichen der kritischen Infrastruktur. Patientenakten, Radiologiesysteme, Laboranwendungen, Medizintechnik und Verwaltungsprozesse sind eng miteinander vernetzt. Das erh&#xF6;ht die Effizienz, schafft aber gleichzeitig zahlreiche potenzielle Angriffspunkte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Kliniken arbeiten zudem mit IT-Landschaften, die &#xFC;ber Jahre gewachsen sind. Moderne Anwendungen laufen neben &#xE4;lteren Medizinger&#xE4;ten, f&#xFC;r die h&#xE4;ufig keine Sicherheitsupdates mehr verf&#xFC;gbar sind. Genau diese Komplexit&#xE4;t nutzen Angreifer aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Cyberangriff ist deshalb l&#xE4;ngst kein reines IT-Problem mehr. Er kann unmittelbar Auswirkungen auf die Patientenversorgung haben.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Viele Menschen denken bei Cyberangriffen zuerst an gestohlene Daten. Was passiert tats&#xE4;chlich im Krankenhausalltag, wenn Systeme ausfallen?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das erste Problem ist h&#xE4;ufig nicht der Datenverlust, sondern die fehlende Verf&#xFC;gbarkeit von Informationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn &#xC4;rzte nicht mehr auf digitale Patientenakten zugreifen k&#xF6;nnen, fehlen Befunde, Medikationsdaten oder Bildaufnahmen aus der Radiologie. Dann m&#xFC;ssen Mitarbeiter auf Papierprozesse umstellen. Untersuchungen verz&#xF6;gern sich, Operationen werden verschoben und Krankenh&#xE4;user k&#xF6;nnen zeitweise keine neuen Patienten aufnehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein prominentes Beispiel ist der Angriff auf den Londoner Labordienstleister Synnovis am 4. Juni 2024. Die Folgen waren gravierend: Mehr als 10.000 ambulante Termine und &#xFC;ber 1.700 geplante Eingriffe mussten verschoben werden. Ein Jahr sp&#xE4;ter best&#xE4;tigte das King&#x2019;s College Hospital, dass die infolge des Angriffs verz&#xF6;gerte Bereitstellung eines Blutergebnisses zu den Faktoren geh&#xF6;rte, die zum Tod eines Patienten beigetragen haben.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Wie gelingt es Angreifern eigentlich, in Krankenhausnetzwerke einzudringen?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#xDC;berraschenderweise h&#xE4;ufig &#xFC;ber bekannte Schwachstellen oder gestohlene Zugangsdaten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein typisches Szenario beginnt mit einem kompromittierten Fernzugang. Das k&#xF6;nnen beispielsweise VPN-Zug&#xE4;nge oder Wartungsverbindungen f&#xFC;r externe Dienstleister sein. Hat ein Angreifer einmal Zugriff, bewegt er sich schrittweise durch das Netzwerk und versucht, immer h&#xF6;here Berechtigungen zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ziel ist h&#xE4;ufig das sogenannte <strong>Active Directory<\/strong>. Dabei handelt es sich um das zentrale Benutzer- und Berechtigungssystem einer Organisation. Dort wird verwaltet, welche Mitarbeiter auf welche Anwendungen, Server und Daten zugreifen d&#xFC;rfen. Wer die Kontrolle &#xFC;ber das Active Directory erlangt, kann h&#xE4;ufig gro&#xDF;e Teile der IT-Infrastruktur &#xFC;bernehmen. Deshalb steht es bei vielen Angriffen im Mittelpunkt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Sie sagen, die eigentliche Gefahr beginnt lange vor der Verschl&#xFC;sselung. Was meinen Sie damit?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Verschl&#xFC;sselung ist lediglich die letzte Phase eines Angriffs und h&#xE4;ufig der Moment, an dem Krankenh&#xE4;user den Vorfall &#xFC;berhaupt bemerken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tats&#xE4;chlich bewegen sich Angreifer oft &#xFC;ber Tage oder Wochen unentdeckt im Netzwerk. Sie analysieren die IT-Landschaft, sammeln Zugangsdaten, erweitern ihre Berechtigungen und suchen nach kritischen Systemen. Dabei hinterlassen sie zahlreiche digitale Spuren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer diese Warnsignale fr&#xFC;hzeitig erkennt, kann einen Angriff stoppen, bevor Patientenakten verschl&#xFC;sselt oder Daten entwendet werden. Genau dieses Zeitfenster wird als &#x201E;Erkennungsfenster&#x201C; bezeichnet.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Warum entdecken viele Krankenh&#xE4;user solche Aktivit&#xE4;ten nicht fr&#xFC;her?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil zwischen Pr&#xE4;vention und Angriffserkennung ein gro&#xDF;er Unterschied besteht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Kliniken verf&#xFC;gen &#xFC;ber Firewalls und Virenschutzl&#xF6;sungen. Diese Technologien sind wichtig, zeigen aber in erster Linie, was an den Au&#xDF;engrenzen des Netzwerks passiert. Was innerhalb des Krankenhauses geschieht, bleibt h&#xE4;ufig verborgen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Daf&#xFC;r ben&#xF6;tigt man unter anderem sogenannte <strong>Log-Analysen<\/strong>. Logs sind digitale Protokolle, die von Servern, Anwendungen, Netzwerkger&#xE4;ten oder Medizinsystemen automatisch erstellt werden. Sie dokumentieren beispielsweise Anmeldungen, System&#xE4;nderungen oder Netzwerkverbindungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Werden diese Protokolle zentral ausgewertet, lassen sich ungew&#xF6;hnliche Aktivit&#xE4;ten erkennen. Zum Beispiel wenn sich ein Benutzerkonto nachts auf mehreren Servern anmeldet, ein Dienst pl&#xF6;tzlich Administratorrechte erh&#xE4;lt oder ungew&#xF6;hnlich gro&#xDF;e Datenmengen &#xFC;bertragen werden. Solche Ereignisse k&#xF6;nnen fr&#xFC;he Hinweise auf einen laufenden Cyberangriff sein.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Welche neuen gesetzlichen Anforderungen kommen auf Krankenh&#xE4;user zu?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Krankenhausleitungen untersch&#xE4;tzen die Tragweite der neuen Regelungen. Mit der <strong>NIS2-Richtlinie (Network and Information Security Directive 2)<\/strong> sowie dem <strong>BSIG (Gesetz &#xFC;ber das Bundesamt f&#xFC;r Sicherheit in der Informationstechnik)<\/strong> steigen die Anforderungen an das Risikomanagement und die Cyberresilienz deutlich. Krankenh&#xE4;user m&#xFC;ssen Risiken systematisch bewerten, Sicherheitsvorf&#xE4;lle innerhalb definierter Fristen melden und ihre Schutzma&#xDF;nahmen regelm&#xE4;&#xDF;ig &#xFC;berpr&#xFC;fen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders wichtig: Cybersicherheit ist nicht l&#xE4;nger ausschlie&#xDF;lich Aufgabe der IT-Abteilung. Die Gesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung tr&#xE4;gt zunehmend Verantwortung f&#xFC;r die Umsetzung und &#xDC;berwachung der Sicherheitsma&#xDF;nahmen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Was gilt heute als &#x201E;Stand der Technik&#x201C;?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Antwort auf diese Frage hat sich in den vergangenen Jahren deutlich ver&#xE4;ndert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fr&#xFC;her standen Firewalls, Antivirenprogramme und regelm&#xE4;&#xDF;ige Updates im Mittelpunkt. Heute reicht das nicht mehr aus. Aus Sicht von Enginsight geh&#xF6;ren f&#xFC;nf zentrale Bausteine zum Stand der Technik: Transparenz &#xFC;ber alle Systeme im Netzwerk, kontinuierliches Schwachstellenmanagement, Angriffserkennung, klar definierte Reaktionsprozesse und regelm&#xE4;&#xDF;ige Notfall&#xFC;bungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders die Angriffserkennung gewinnt an Bedeutung. Schlie&#xDF;lich kann eine Firewall nicht unterscheiden, ob eine Anmeldung mit g&#xFC;ltigen Zugangsdaten von einem Mitarbeiter oder einem Angreifer stammt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Was &#xFC;berrascht Krankenhausleitungen am meisten, wenn sie sich erstmals intensiver mit Cybersecurity besch&#xE4;ftigen?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Verantwortliche sind &#xFC;berrascht, wie wenig Transparenz &#xFC;ber die eigene IT-Landschaft tats&#xE4;chlich vorhanden ist.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In nahezu jeder Klinik finden sich Systeme, die zwar noch genutzt werden, aber nicht mehr aktiv betreut werden. Das k&#xF6;nnen &#xE4;ltere Laborger&#xE4;te, Infusionspumpen, Geb&#xE4;udetechnik oder Fernwartungszug&#xE4;nge von Dienstleistern sein. H&#xE4;ufig wei&#xDF; niemand mehr genau, welche Systeme miteinander verbunden sind oder wer darauf zugreifen kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus Sicht von Angreifern sind genau solche Bereiche besonders interessant. Deshalb beginnt jede Sicherheitsstrategie mit einer einfachen Frage: Kennen wir &#xFC;berhaupt alle Ger&#xE4;te in unserem Netzwerk?<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Viele Krankenh&#xE4;user verf&#xFC;gen nur &#xFC;ber kleine IT-Teams. Wie k&#xF6;nnen sie dennoch rund um die Uhr gesch&#xFC;tzt sein?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist eine der gr&#xF6;&#xDF;ten Herausforderungen im Gesundheitswesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angriffe beginnen h&#xE4;ufig nachts, am Wochenende oder an Feiertagen. Gleichzeitig verf&#xFC;gen viele Krankenh&#xE4;user nur &#xFC;ber kleine IT-Abteilungen, die keinen 24-Stunden-Betrieb leisten k&#xF6;nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb setzen immer mehr Einrichtungen auf <strong>Managed Detection and Response (MDR)<\/strong>. Dabei &#xFC;berwacht ein externes Cyber Defence Center die Sicherheitsumgebung rund um die Uhr. Sicherheitsexperten analysieren eingehende Warnmeldungen, bewerten deren Relevanz und leiten bei Bedarf sofort Gegenma&#xDF;nahmen ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vereinfacht gesagt funktioniert MDR wie eine rund um die Uhr besetzte Sicherheitsleitstelle. Erkennt die Technik beispielsweise verd&#xE4;chtige Anmeldeversuche oder Hinweise auf eine Ransomware-Aktivit&#xE4;t, pr&#xFC;fen Analysten den Vorfall unmittelbar. Best&#xE4;tigt sich der Verdacht, k&#xF6;nnen betroffene Systeme isoliert, Verbindungen unterbrochen oder weitere Schutzma&#xDF;nahmen eingeleitet werden, noch bevor der Krankenhausbetrieb beeintr&#xE4;chtigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F&#xFC;r viele Kliniken ist dies wirtschaftlicher und realistischer als der Aufbau eines eigenen Security Operations Centers mit Schichtbetrieb.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Welche typische Schwachstelle begegnet Ihnen in Krankenh&#xE4;usern besonders h&#xE4;ufig?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Klassiker sind Fernwartungszug&#xE4;nge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Medizinger&#xE4;te werden durch Hersteller oder externe Dienstleister aus der Ferne gewartet. Solche Zug&#xE4;nge sind f&#xFC;r den Betrieb oft unverzichtbar. Im Laufe der Jahre entstehen jedoch zahlreiche Verbindungen, die nicht immer vollst&#xE4;ndig dokumentiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Sicherheitspr&#xFC;fungen stellen wir regelm&#xE4;&#xDF;ig fest, dass Kliniken keinen vollst&#xE4;ndigen &#xDC;berblick &#xFC;ber alle externen Zug&#xE4;nge haben. Genau deshalb ist ein aktuelles Inventar s&#xE4;mtlicher Systeme, Ger&#xE4;te und Verbindungen die Grundlage jeder Sicherheitsstrategie.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sabine Kuch: Wenn Sie einer Krankenhausgesch&#xE4;ftsf&#xFC;hrung nur einen Rat geben d&#xFC;rften: Welcher w&#xE4;re das?<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fragen Sie nicht zuerst, ob Sie gehackt werden k&#xF6;nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fragen Sie stattdessen: W&#xFC;rden wir einen laufenden Angriff &#xFC;berhaupt bemerken?<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele Krankenh&#xE4;user investieren erfolgreich in pr&#xE4;ventive Ma&#xDF;nahmen. Der entscheidende Erfolgsfaktor wird jedoch zunehmend die Geschwindigkeit von Erkennung und Reaktion. Wer Angriffe fr&#xFC;hzeitig identifiziert, kann Ausfallzeiten reduzieren, Kosten begrenzen und vor allem die Patientenversorgung sch&#xFC;tzen. Cyberresilienz bedeutet heute nicht nur, Angriffe abzuwehren, sondern sie sichtbar zu machen, bevor sie den Klinikbetrieb zum Stillstand bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sabine Kuch im Gespr&#xE4;ch mit Lutz Wiechmann, Senior Sales Engineer Healthcare bei Enginsight Cyberangriffe auf Krankenh&#xE4;user sind l&#xE4;ngst keine Seltenheit mehr. Gleichzeitig steigen die gesetzlichen Anforderungen durch NIS2 und neue Vorgaben zur Angriffserkennung. 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