Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

1.1. Die Enginsight GmbH (nachfolgend „Anbieter“), ist der Entwickler und urheberrechtliche Eigentümer der Online Überwachungs- und Auswer-tungssoftware „Enginsight“ (nachfolgend „Software“). Hierbei handelt es sich um eine Softwarelösung mit der die Überwachung von IT-Systemen (Servern, Webseiten, Hosts, etc.) durch Erfassung, Messung und Darstellung von Daten im Wege des Fernzugriffs über das Internet unterstützt wird – sogenanntes Monitoring.

1.2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der Software als SaaS-Lösung („Software-as-a-Service“) durch den Kunden.

1.3. Die vertragliche Nutzung der Software als SaaS-Lösung wird ausschließlich Unter-nehmern im Sinne des § 14 BGB angeboten, also natürlichen oder juristischen Personen die keine Verbraucher im Sinne von § 13 BGB sind.

1.4. Maßgeblich ist die jeweils bei Vertragsschluss gültige Fassung unserer AGB. Ände-rungen und Anpassungen der AGB bleiben vorbehalten. Die jeweils aktuelle Version ist auf unserer Website abrufbar.

1.5. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung. Abweichungen von diesen Geschäftsbedingungen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung in Textform.

2. Vertragspartner

Ihr Vertragspartner aller Verträge ist:

Enginsight GmbH
Hans-Knöll-Straße 6, 07745 Jena

Registergericht Jena: HRB 512808

vertr. d. d. Geschäftsführer: Herr Mario Jandeck, Herr Eric Range

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nach §27a Umsatzsteuergesetz: DE-309284523

E-Mail: hello@enginsight.com
Telefon: +49.(0).176.57753704

3. Zustandekommen des Vertrages

3.1. Die Anmeldung des Kunden auf unserer Homepage stellt ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages zur Nutzung der Software als SaaS-Lösung („Software-as-a-Service“) dar. Der Kunde erhält nach Eingang seiner Anmeldung eine automatische Bestätigungs-E-Mail. Diese Bestätigung dokumentiert lediglich, dass das Angebot des Kunden eingegangen ist und stellt noch keine Annahme des Angebotes dar.

3.2. Der Vertrag kommt erst durch unsere Auftragsbestätigung, die durch gesonderte E-Mail versandt wird, zustande. Die Auftragsbestätigung erfolgt nach Prüfung der Daten und Anga-ben des Kunden innerhalb von drei Werktagen.

4. Vertragsgegenstand, Leistungsbeschreibung, Funktionsumfang

4.1. Vertragsgegenstand ist die Gestattung der Nutzung der Software als SaaS-Lösung. Dies beinhaltet die Überwachung und Analyse von Endpunkten (Endpunkte sind Domains, URL`s, Hostnames, Webseiten, IP-Adresse, die über das Netzwerk (z. B. Internet) erreichbar sind.) im Rahmen und Umfang des jeweils gebuchten Plans.

4.2. Weiterhin ist unter anderem die Bereitstellung des Enginsight-Clients beinhaltet, welcher auf den Systemen des Kundens installiert werden muss um Messdaten an den Anbieter zu senden. Die Nutzung der Funktionen der Software durch den Kunden setzt eine Zugriffsberechtigung auf die Software voraus, die ihrerseits den für den Anwender zur Verfügung stehenden Funktionsumfang beeinflusst.

4.3. Der vertragsgegenständliche Funktionsumfang der Software im Einzelnen ergibt sich aus der unter https://Enginsight.com/de/solutions/ abrufbaren Funktionsübersicht. Die Software bietet keinerlei Schutz für die zu überwachenden Systeme des Kunden, insbesondere nicht gegen den Befall durch Viren, Trojaner oder ähnlicher Schadsoftware. Die Funktionen der Software beschränken sich auf die Erfassung, Messung und Darstellung bestimmter Daten.

4.4. Eine über den genannten Funktionsumfang hinausgehende Beschaffenheit der Software ist nicht geschuldet. Technische Daten, Spezifikationen und Leistungsangaben in öffentlichen Äußerungen, insbesondere in Werbemitteln, sind keine Garantien. Die Übernahme einer Garantie für bestimmte Eigenschaften (Beschaffenheit) bedarf zu ihrer Wirksamkeit der ausdrücklichen Vereinbarung in Textform.

4.5. Der Kunde erhält gegen Zahlung des vereinbarten Entgelts, Zugriff auf die jeweiligen Dienste.

4.6. Individuelle Erweiterungen und Anpassungen der Funktionalität der Software sind nicht Gegenstand des Leistungsumfangs und dieser Vereinbarung und müssen bei Bedarf separat vereinbart werden.

5. Weiterentwicklung, Leistungsänderungen, Kündigungsrecht und -frist

5.1. Engisight behält sich das Recht vor, die Software kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im Rahmen der Weiterentwicklung der Software können Teilfunktionen verändert werden oder wegfallen.

5.2. Bei wesentlichen Leistungsänderungen wird rechtzeitig eine entsprechende Mitteilung vom Anbieter an den Kunden erfolgen. Entstehen für den Kunden durch die Leis-tungsänderungen wesentliche Nachteile oder wird dadurch die Erreichung des Ver-tragszwecks für den Kunden gefährdet, so steht diesem das Recht zur außerordentlichen Kündigung dieses Vertrages zum Änderungstermin zu.

6. Support

6.1. Support-Anfragen können an support@enginsight.com gestellt werden. Support-Anfragen sind Fragen an die Support-Mitarbeiter des Anbieters zur Software. Zum Support gehört die Beantwortung von Fragen zur richtigen Anwendung und Einstellung, sowie Hilfestellung zu technischen Problemen der Software.

6.2. Feedback-Meldungen sind unabhängig von Support-Anfragen und können jederzeit per Email-Benachrichtigung an hello@Enginsight.com abgegeben werden. Für diese reinen Feedback-Meldungen wird keine Reaktionszeit garantiert. Gemeldete und verifizierte Fehler werden unabhängig von der jeweiligen Meldung sobald wie möglich im Rahmen eines Systemupdates behoben.

7. Vertragspflichten und Obliegenheiten des Kunden, Haftung

7.1. Der Kunde wird alle zur Leistungserbringung und -abwicklung dieses Vertrages notwendigen Mitwirkungshandlungen und sonstigen Pflichten rechtzeitig, vollständig und fachlich ordnungsgemäß erfüllen.

7.2. Der Kunde stellt sicher, dass er zur Überwachung und Analyse eines Endpunktes berechtigt ist. Wird der Endpunkte bei einem durch den Kunden beauftragten Dienst-leister betrieben (sog. Hoster), so ist der Kunde verpflichtet diesen über die Überwa-chung und Analyse zu informieren.

7.3. Dem Kunden obliegt es in eigener Verantwortung, den für das Monitoring interner Systeme benötigte Enginsight-Client auf dem zu überwachenden System des Kunden zu installieren.

7.4. Dem Kunden obliegt es in eigener Verantwortung weiter,

  • die angebotenen Leistungen hinsichtlich seiner Anforderungen zu prüfen und sich dabei ggf. fachkundig beraten zu lassen;
  • dafür zu sorgen, dass die für die vertragsgemäße Inanspruchnahme der Leistungen der Software erforderlichen Mindestanforderungen an die vom Kunden eingesetzte Hard- und Software erfüllt sind;
  • Hinweisen des Anbieters zur Fehlervermeidung Folge zu leisten;
  • seine lokalen IT-Systeme vor einem Befall durch Viren, Trojaner oder ähnlicher Schadsoftware durch den Einsatz entsprechender Software zu schützen.

7.5. Der Kunde ist verpflichtet, alle Zugangsdaten jederzeit vertraulich zu behandeln. Um einen Missbrauch der Zugangsdaten auszuschließen, ist der Kunde verpflichtet, diese sicher zu verwahren und einen Zugriff Dritter auszuschließen.

7.6. Der Kunde wird die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag, unabhängig von der Art der Durchführung, nicht an Dritte überlassen, weiterleiten, vermieten oder verkaufen, soweit er dazu nicht unsere vorherige Einwilligung eingeholt hat. Dritte sind hierbei diejenigen, welche nicht im Lager des Kunden stehen.

7.7. Für Schäden, die dem Kunden durch Missbrauch oder Verlust der Zugangsdaten entstehen, hafte der Anbieter nur, wenn der Schaden infolge einer schuldhaften Pflicht-verletzung durch den Anbieter entstanden ist. Die Parteien sind gegenseitig verpflichtet, sich über jeden Missbrauch der Zugangsdaten unverzüglich zu informieren. Im Fall des Missbrauchs ist der Anbieter berechtigt, alle Zugangsdaten zu sperren und den ent-sprechenden Kunden vorübergehend oder auch dauerhaft von der Nutzung einzelner oder sämtlicher Angebote des Service auszuschließen.

7.8. Im Übrigen ist der Kunde verpflichtet, alle sachdienlichen Mitwirkungsleistungen unver-züglich und kostenlos vorzunehmen, insbesondere, wenn der Anbieter ihn dazu auffordert und die erforderlichen Maßnahmen einen angemessenen Aufwand nicht übersteigen.

7.9. Der Kunde wird die Software in keiner Weise missbräuchlich nutzen oder durch Dritte nutzen lassen. Der Kunde wird auch jeden Versuch unterlassen, selbst oder durch nicht autorisierte Dritte Informationen oder Daten unbefugt abzurufen oder in Programme, die vom Anbieter betrieben werden, einzugreifen oder eingreifen zu lassen oder einzudringen.

7.10. Der Kunde stimmt ausdrücklich der Zustellung von relevanten Informationen an die vom Kunden hinterlegte E-Mail zu. Hierzu gehören unter anderem Informationen über anstehende Updates und Fixes, allgemeine Neuerungen sowie Hinweise zur Nutzung und vertragliche Änderungen.

8. Nutzungsrecht und Nutzungsbeschränkungen

8.1. Die Software ist urheberrechtlich geschützt. Das Urheberrecht, Patentrechte, Mar-kenrechte und alle sonstigen Leistungsschutzrechte an der Software sowie an sonstigen Gegenständen, die der Anbieter dem Kunden im Rahmen der Vertragsanbahnung und -durchführung zugänglich macht, stehen ausschließlich dem Anbieter zu. Soweit die Rechte Dritten zustehen, hat der Anbieter entsprechende Verwertungsrechte.

8.2. Soweit der Anbieter während der Laufzeit dieses Vertrages neue Versionen, Updates oder Upgrades der Vertragssoftware bereitstellt, gilt das nachstehende Nutzungsrecht für diese in gleicher Weise. Der Anbieter ist zur Bereitstellung neuer Versionen, Upgrades oder Updates jedoch nicht verpflichtet, soweit dies nicht zur Mängelbeseitigung zwingend erforderlich ist oder an anderer Stelle in diesem Vertrag abweichend vereinbart wurde.

8.3. Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht zur Nutzung der im Vertrag genannten Software im Rahmen des im Vertrag festgelegten Umfangs ein. Die Nutzung erfolgt durch Zugriff auf die Softwarefunktionalitäten via Internet. Übergabepunkt für die SaaS-Leistungen ist der Router-Ausgang des vom Anbieter genutzten Rechenzentrums zum Internet. Darüber hinausgehende Rechte erhält der Kunde nicht.

8.4. Dem Kunden ist es expliziert nicht gestattet im Rahmen der SaaS-Leistungen Endpunkte zu einmaligen Analyse zwecken anzulegen und wieder zu löschen. Die An-lage eines Endpunktes ist bindend. Das Ändern oder Löschen eines einmal angeleg-ten Endpunktes wird nur gestattet, wenn dieser auf Kundenseite abgeschaltet wird oder generell nicht mehr verfügbar ist.

8.5. Eine Nutzung der Software über die nach Maßgabe dieses Vertrags erlaubte Nutzung hinaus ist nicht gestattet. Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software von Dritten nutzen zu lassen oder Dritten zugänglich zu machen, insbesondere ist es dem Kunden nicht erlaubt, die Software oder Teile hiervon zu vervielfältigen oder zu veräußern. Der Kunde hat auch die Gebühren zu zahlen, soweit ein Dritter die Software nutzt, wenn und soweit der Kunde die Nutzung zu vertreten hat. Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software zu dekompilieren, zu „reverse engineeren“, zu disassemblieren, oder jeglichen Teil der Software zu benutzen, um eine separate Applikation zu erstellen oder diese Handlungen durch Dritte durchführen zu lassen, soweit es das Urheberrechtsgesetz nicht gestattet.

8.6. Der Anbieter behält sich das Recht vor, Kunden die die API (Application Pro-gramming Interface) des SaaS-Services, in einem Maße nutzen, welches weit über die übliche Nutzung hinausgeht, einzuschränken oder den Zugriff auf die API zu sperren.

9. Vergütung, Vorleistungspflicht, Fälligkeit und Verzug

9.1. Die Höhe des für die vertragsgegenständlichen Leistungen geschuldeten Entgelts (Vergütung) ist im Vertrag, sofern nicht anders ausgewiesen, als Netto-Endpreis ohne die jeweilige gesetzliche MwSt. angegeben. Die Vergütung wird je nach vereinbarten Zahlungsintervall im Voraus in Rechnung gestellt und 14 Tage nach Zugang der Rechnung zur Zahlung fällig.

9.2. Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter die Leistungserbringung temporär bis zur Zahlung einstellen.

9.3. Kommt der Kunde der Zahlung der fälligen Vergütung bzw. eines nicht unerheblichen Teils der Vergütung trotz Mahnung nicht nach, so kann der Anbieter das Vertragsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist kündigen.

10. Vertragslaufzeit, Kündigung

10.1. Der Vertrag tritt mit der Auftragsbestätigung durch den Anbieter in Kraft. Die Laufzeit beträgt nach Wahl des Kunden entweder einen Kalendermonat oder ein Kalenderjahr und beginnt mit dem Tag der betriebsfähigen Bereitstellung.

10.2. Wählt der Kunde als Laufzeit einen Kalendermonat, so besteht eine erstmalige Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten.

10.3. Der Anbieter kann den Vertrag mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende der Laufzeit kündigen. Der Kunde kann den Vertrag mit einer Frist von 2 Wochen zum Ende der Laufzeit kündigen.

10.4. Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

10.5. Kündigt der Kunde einen Vertrag vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit, wird die Rest-gebühr nicht – auch nicht anteilig – erstattet.

10.6. Soweit nicht anders angegeben, verlängert sich die Vertragslaufzeit nach Ablauf einer Periode automatisch um die gleiche Laufzeit.

11 Haftung

11.1. Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist es nicht möglich, eine Software so zu erstellen, dass sie in allen Anwendungen und Kombinationen fehlerfrei arbeitet. Der vom Dienstleister bereitgestellte Service basiert auf einer Software und dieser Service ist aus diesem Grund nur in einem Umfang leistungsfähig einsetzbar, wie er in der Programm-beschreibung oder der Bedienungsanleitung beschrieben ist.

11.2. Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter bei leichter Fahrlässigkeit nur, soweit der Kunde seine Daten in anwendungsadäquaten Intervallen in geeigneter Form gesichert hat, damit diese mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden können.

11.3. Der Anbieter stellt klar, dass Daten des Kunden – soweit sie vom Dienstleister ge-speichert werden – im Alleineigentum des Kunden verbleiben.

11.4. Eine Haftung des Anbieters für Schäden, die nicht aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, wird auf die Fälle grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Pflichtverletzung des Dienstleisters, eines gesetzlichen Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen des Anbieters begrenzt.

12. Datenschutz

12.1. Der Anbieter ist berechtigt, personenbezogene Kundendaten – soweit dies zur Vertragsbegründung und Vertragsabwicklung notwendig ist – zu erheben, zu verarbeiten und zu speichern. Die Daten des Kunden werden vom Anbieter nicht an Dritte weitergegeben. Davon ausgenommen sind die im Rahmen der Vertragsabwicklung hinzugezogenen Zahlungs-Dienstleister, wie etwa Kreditinstitute oder Paypal etc., die zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf die Übermittlung von Daten angewiesen sind.

12.2. Zur Nutzung des vom Anbieter vermittelten Zugangs zum Service ist es technisch notwendig, dass der Kunde direkte Datenverbindungen über einen Internetzugang aufbaut, die sich jeglicher Einflussnahme durch den Anbieter entziehen. Der Anbieter übernimmt keinerlei Verpflichtungen im Hinblick auf diese Datenverbindungen.

13. Erfüllungsort, Anwendbares Recht und Gerichtsstand

13.1. Erfüllungsort für alle vertraglichen und gesetzlichen Ansprüche ist der Sitz des Anbieters.

13.2. Auf alle Verträge mit dem Anbieter findet deutsches Recht unter Ausschluss sowohl des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG) als auch der IPR-Vorschriften Anwendung. Dies gilt auch, wenn aus einem anderen Land als Deutschland beauftragt oder in ein anderes Land als Deutschland geleistet wird.

13.3. Ist der Vertragspartner ein Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen, wird als ausschließlicher Gerichtsstand für alle Ansprüche, die sich aus oder aufgrund dieses Vertrages ergeben, der Sitz des Anbieters vereinbart. Gleiches gilt gegenüber Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort außerhalb von Deutschland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.

14 Änderungen der AGB, Schlussbestimmungen

14.1. Nebenabreden, Ergänzungen und Änderungen zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform. Per E-Mail übersandte Erklärungen und Rechnungen gelten eine Woche nach Eingang auf dem E-Mail-Account des Kunden als zugegangen, auch wenn sie nicht abgerufen wurden.

14.2. Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB jederzeit mit einer angemessenen Ankündi-gungsfrist zu ändern oder zu ergänzen. Der Kunde hat innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der geänderten AGB die Möglichkeit, diesen zu widersprechen. In der Än-derungsankündigung wird auf die Widerspruchsmöglichkeit hingewiesen. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieses Zeitraums, so werden die geänderten AGB mit Ablauf der Frist wirksam.

14.3. Der Anbieter ist berechtigt, den Vertrag mit allen Rechten und Pflichten ohne Zu-stimmung des Kunden an Rechtsnachfolger oder Dritte zu übertragen. Bei der Übertragung an einen Rechtsnachfolger oder Dritten steht dem Kunden zu diesem Zeitpunkt ein außerordentliches Kündigungsrecht zu, soweit keine Gesamtrechtsnachfolge im Sinne des Umwandlungsgesetzes vorliegt.

14.4. Der Kunde kann die Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag nur nach vorheriger Zu-stimmung durch den Anbieter auf einen Dritten, übertragen.

14.5. Soweit dem Kunden durch den Anbieter AGB in einer anderen Sprache zur Verfügung gestellt werden, ist bei der Auslegung und im Falle von Unstimmigkeiten die deutsche Fas-sung der AGB ausschlaggebend.

14.6. Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrages oder eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen oder Teile solcher Bestimmungen des Vertrages und/oder der AGB un-berührt. Anstelle der unwirksamen oder fehlenden Bestimmung tritt die jeweilige gesetzliche Regelung in Kraft.