Volle Gesprächskalender und ein Magier zwischen den Demo-Points: Vom 27. bis 29. Oktober 2026 präsentierten wir auf der it-sa in Nürnberg, unter dem Motto „Ich sehe was, was Du nicht siehst“. Unser Stand hatte vom ersten Messemorgen an großen Zulauf, und daran änderte sich an keinem der drei Tage etwas. Mit rund 33.000 Besuchenden kamen knapp 20 Prozent mehr Menschen zur Messe als im Vorjahr.
Getragen hat diese Tage vor allem die Mischung am Stand. Enginsight-Partner führten an eigenen Countern Gespräche mit ihren Kundenunternehmen, während unser Team die Plattform live zeigte. Zwischen zwei Demos traf man sich an der Bar, und so mancher Fachdialog bekam dort bei einem Kaffee seine Fortsetzung.
Der Flut an Schwachstellen Herr werden
Neue Schwachstellen kommen schneller hinzu, als ein kleines IT-Team sie abarbeiten kann. Das kannten fast alle Besuchenden aus dem eigenen Betrieb. Entsprechend oft hörten wir dieselbe Frage: Welche unserer Systeme sind tatsächlich angreifbar, und womit fangen wir an?
Die Antwort beginnt bei der Priorisierung. Eine Schwachstelle wiegt schwerer, wenn sie auf einem erreichbaren, geschäftskritischen System liegt und sich ausnutzen lässt. An den Demo-Points zeigten wir live, wie die Plattform Funde mit diesem Kontext bewertet, etwa über den Environmental Score, der Hosts nach ihrem Wert für den Betrieb gewichtet. Aus einer langen Liste wird so eine Reihenfolge, die sich abarbeiten lässt.
Außerdem stellten wir für die Analyse den neuen LLM Incident Chat im SIEM vor. Ein Large Language Model (LLM), das man selbst wählen kann und auf Wunsch im Sinne der digitalen Souveränität auch lokal betreiben kann, interpretiert dort die Logs und erklärt sie in verständlicher Sprache. Zu einzelnen Logeinträgen lassen sich direkt Fragen stellen, etwa was ein Eintrag bedeutet oder ob er auf einen Angriff hindeutet. Auch ohne eigenes Security-Team verkürzt das den Weg von der Meldung zur Einordnung.
Drei Tage voller Begegnungen
Was von einer Messe hängen bleibt, sind vor allem die Gesichter. Bestandskunden schauten vorbei, um bekannte Gesichter wiederzusehen, und blieben oft länger als geplant. Andere kamen zum ersten Mal mit uns ins Gespräch und brachten eine Frage aus ihrem Arbeitsalltag mit, die sie schon länger beschäftigte.
Für unser Team waren es lange, spannende Tage zwischen Demo-Points, Partner-Countern und Bar, mit viel Gesprächsstoff für die Abende. Gerade die Nähe zu den Menschen, die mit unserer Plattform arbeiten oder es bald tun wollen, macht die it-sa für uns jedes Jahr wieder besonders. Ein paar Eindrücke aus Nürnberg:
Fünf Partner mit eigenen Countern
Enginsight vertreibt ausschließlich über den Channel, die Kundenbeziehung liegen beim Partner. Deshalb standen IBYKUS AG, Concat AG, Die Verbündeten, ho.Systeme GmbH & Co. KG und die ISO-Gruppe mit eigenen Countern auf unserer Fläche. Besuchende konnten dort direkt klären, wer in ihrer Region Einführung und Betrieb unserer Security Operations Platform übernimmt.
„Buzzwords schützen nicht vor Hackern“
Unter diesem Titel sprachen Max Tarantik, COO Enginsight und Michael Rainer, Business Development Manager Public, am 28. Oktober im Forum B in Halle 7A. Ihr Ausgangspunkt: Viele Sicherheitsinitiativen scheitern an der Vermittlung, seltener an der Technik. Risiken, Schäden und Nutzen im Kontext der IT-Security wurden hervorgehoben.
Mit diesem Thema haben die beiden offenbar einen Nerv getroffen. Das Forum war gut gefüllt, und sogar neben den Reihen blieben Messegäste stehen, um zuzuhören. Viele erkannten sich in den Situationen wieder, die Max Tarantik und Michael Rainer beschrieben, und einige Zuhörende kamen im Anschluss an unseren Stand, um das Gespräch fortzusetzen.
„Keine Backdoors. Nur eine Bar.“
Mit diesem Standmotto luden wir zwischen zwei Demos an Lounge und Bar ein. Der Magier „Steasy“ trat als Live-Act auf der Fläche auf.
Am Counter der ISO-Gruppe begrüßte Ottobot, ein humanoider Roboter von WIANCO OTT Robotics, die Besuchenden und beantwortete ihre Fragen.
Digitale Souveränität prägte die Gespräche
ChannelPartner berichtet in seinem Messe-Rückblick vom 30. Oktober, dass KI und digitale Souveränität die Gespräche auf dem Gelände bestimmten. Dies war – neben dem Thema der steigenden Zahl der Schwachstellen und wie Cybersecurity-Verantwortliche darauf reagieren – auch unser Eindruck. Deutsche und europäische Hersteller meldeten deutlich steigende Nachfrage, auch aus Unternehmen außerhalb des öffentlichen Sektors. Am Stand fragten Besuchende aus Verwaltung und Wirtschaft gezielt nach Herkunft und Betriebsmodell der Software.
Unterm Strich verbuchen wir die it-sa 2026 als vollen Erfolg. Die Begeisterung war auf allen Seiten zu spüren: bei unseren Partnern, bei ihren Kundenunternehmen und den Anwendenden, die die Plattform live erlebt haben, und bei unseren Mitarbeitenden, die von der ersten bis zur letzten Minute mit voller Energie im Einsatz waren. Die Vorfreude auf die nächste it-sa teilen wir mit allen, die dabei waren. Wir sehen uns in Nürnberg!
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