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Rückblick: Enginsight Partnertag 2026 im Zughafen Erfurt

Ein heißer Sommertag, ein dichtes Programm und ein Abend, der für viele aus freien Stücken und dank bester Atmosphäre deutlich länger dauerte als geplant: Vergangenen Donnerstag (18. Juni 2026) hat sich das Enginsight-Partnernetzwerk mit rund 150 Partner im Zughafen Erfurt getroffen. Ein Tag, der seiner guten Tradition treu geblieben ist und gleichzeitig klar nach vorn geschaut hat – dafür mit weniger Folien-Kino, aber mehr Praxis und mehr Austausch auf Augenhöhe.

„Trotz Wachstum auf Augenhöhe – bitte bleibt so“

Gerade diese Nähe zwischen Channel-Partnern und Enginsight wurde immer wieder gelobt: Dabei meinten die Teilnehmenden nicht nur um die fachliche Expertise, sie betonten auch die menschliche Komponente, die geprägt ist durch Vertrauen, Erreichbarkeit und Unkompliziertheit. Diese geradezu freundschaftliche Atmosphäre löste die Stimmung und trug wesentlich zum Erfolg des Abends bei.

Eröffnung: Wachstum mit Bodenhaftung

Schon ab der Ankunft konnten sich die Partner bei Frühstück, Kaffee und kleinen Snacks stärken – gerade die früh Angereisten kamen so entspannt und mit Energie in den Tag. Mario Jandeck, Mitgründer und CEO von Enginsight, eröffnete dan offiziell den Tag mit einem ehrlichen Jahresrückblick. In seiner Eröffnungsrede blickt er auf ein bewegtes Jahr zurück und skizzierte den gemeinsamen Weg zusammen mit den Partnern in die Zukunft. Dabei machte er deutlich, warum der enge Schulterschluss mit dem Partnernetzwerk die Strategiebasis Enginsights ist, von der Channelpartner und Unternehmen gleichermaßen profitieren.

Den passenden Energieschub für den Tag lieferte Comedian Friedrich Herrmann – mit trockenem Humor und dem richtigen Grundton für einen Tag, der fachlich dicht und dabei nie schwer wurde.

Das Marktumfeld fordert mehr vom Channel

Das Geschäft mit IT-Sicherheit verändert sich gerade in einem Tempo, das vor drei Jahren noch kaum absehbar war. NIS2 ist seit Dezember 2025 in Kraft und verschiebt Kundengespräche spürbar: Mittelstandsunternehmen fragen aktiver nach, stellen härtere Fragen und erwarten Berater, die Antworten liefern. Für MSPs und MSSPs bedeutet das Marktchancen – verbunden mit dem Druck, inhaltlich auf der Höhe zu bleiben.

Genau für diesen Kontext war der Enginsight Partnertag 2026 angelegt: ein Tag, der Partner in ihrer Beratungsrolle stärkt, Roadmap-Klarheit schafft und ein Netzwerk zusammenbringt, das voneinander lernt.

Roadmap und Plattform-Einblick: was wurde versprochen, was wurde geliefert

Für viele Partner war dieser Block das Herzstück des Tages. Felix Bohmann, Head of Development, gab einen strukturierten Einblick in die Entwicklungsrichtung der Plattform für die kommenden Monate – entlang konkreter Anforderungen, die Partner aus realen Kundenprojekten zurückgemeldet hatten. Die Verbindung zwischen Channel-Feedback und Roadmap-Entscheidung war sichtbar und nachvollziehbar.

Steffen Unland, Team Lead Pre-Sales, zeigte anschließend gemeinsam mit dem Team live in der Plattform, was im ersten Halbjahr 2026 tatsächlich umgesetzt wurde. Als roter Faden diente die Customer Journey eines Bestandskunden mit rund 700 Mitarbeitenden, mehr als 15 Standorten und KRITIS-nahem Kundenstamm. Besonders aufgenommen wurde der Einblick in Netzwerküberwachung und Asset Discovery mit dem Watchdog.

Dieser Block war bewusst keine Verkaufsveranstaltung. Partner bekamen eine ehrliche Bilanz: was angekündigt war, was geliefert wurde, was als Nächstes kommt. Das ist das Fundament für Enablement, das über reine Produktkenntnisse hinausgeht.

„Wie enablen wir euch?“ – die Frage, die den Tag prägte

Eine Frage zog sich durch fast alle Programmpunkte: Wie können Partner ihre Kunden kompetenter beraten, ohne dafür mehr Personal einzusetzen? Enablement wurde an diesem Tag als fortlaufende Investition in das Netzwerk verstanden – mit tiefen Plattform-Einblicken, offener Kommunikation über den Entwicklungsstand und dem klaren Signal, dass diese Arbeit nicht endet. Für einen Managed Service Provider (MSP), der mit gleichem Team wachsen will, ist das das eigentliche Kernargument für eine langfristige Partnerschaft.

Podiumsdiskussion: fachlicher Austausch auf der Bühne

Ein neues Format in diesem Jahr stellte sich schnell als eines der stärksten Momente des Tages heraus. Matthias Leu (Aerasec), Volker Kull (Bell), Volker Wassermann (Bridge4IT) und Timo Wende (Synexus) saßen gemeinsam mit Enginsight-Mitgründer und CMO Max Tarantik auf der Bühne – und sprachen aus ihrer täglichen Arbeit heraus.

Die Themen waren praktisch: Wie öffnet ein automatisierter Pentest neue Kundengespräche? Welche Rolle spielt NIS2 im Erstgespräch? Was wird nach einem Sicherheitsvorfall sichtbar, das vorher niemand sehen wollte? Die Teilnehmenden erhielten dadurch wertvolle Einblicke von Unternehmern, die dieselben Herausforderungen haben, kennen und meistern. Gerade für jüngere Partner war es spannend, diesen Austausch direkt zu erleben und die Gesprächspartner im Anschluss ansprechen zu können. Das Wissen, das dabei entsteht, gehört dem ganzen Netzwerk.

Keynote: Die Psychologie hinter modernen Angriffen

Dr. Mark T. Hofmann, Kriminal- und Geheimdienstanalyst sowie Organisationspsychologe, beleuchtete in seiner Keynote die Denkweise hinter Cyberangriffen – insbesondere den wachsenden Einsatz von KI-Werkzeugen und Deepfakes durch organisierte Tätergruppen. Ein Vortrag mit direktem Beratungswert: Wer versteht, wie Angriffe gedacht werden, kann Kunden substanziell einordnen, was auf sie zukommt.

Enginsight Partner Awards 2026

Unser Netzwerk lebt von seinen Partnern. Jeder Partner leistet herausragende Arbeit. Einige, die sich besonders hervorgetan haben, haben wir für ihre Verdienste ausgezeichnet. Bei den Enginsight Partner Awards 2026 wurden sechs Partner für ihr Engagement mit unserem Dank und dem passenden Kategorie-Preis belohnt. Enginsight gratuliert herzlich den Gewinnern:

Einer der Preisträger nahm am Abend das Mikrofon und sagte, was viele an diesem Tag bewegt hatte: Enginsight ist gewachsen, aber die Nähe zu den Menschen dahinter ist geblieben. Das ist ein Feedback, das wir annehmen – und halten wollen.

After Hours: Netzwerk mit Open-Air-Atmosphäre

Mit dem Ende des offiziellen Programms war der Abend für die meisten Teilnehmer nicht vorbei. Gemeinsames Abendessen, Open Bar und eine loungige Atmosphäre, die fast schon Open-Air-Feeling hatte – der Rahmen stimmte. Für die musikalische Stimmung sorgte DJ Boris Mengler, selbst Teil des Enginsight-Partnernetzwerks. Dass ein Partner den Abend mitgestaltete, passt gut zu dem, was dieser Tag war.

Besonders schön war zu beobachten, wie selbstverständlich erfahrene Partner die neuen Gesichter im Netzwerk aufnahmen. Mehr als einer beschrieb den Abend als ein Treffen unter Unternehmern, die an denselben Fragen arbeiten. Die menschliche Seite des Netzwerks – das wurde an diesem Abend greifbar.

Unser Dank gilt den Unterstützern

Der Partnertag wäre in dieser Form nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung von ADN, ALSO und TAROX.

Was vom Partnertag 2026 bleibt

Der Tag hat vor allem eines bestätigt: Channel-First ist bei Enginsight keine Haltung für Präsentationen. Die Kundenbeziehung gehört dem Partner, und die Plattform liefert die Substanz. Das hat sich im Programm gezeigt, in der Podiumsdiskussion – und im Abend danach.

Wenn Sie überlegen, Teil des Enginsight-Partnernetzwerks zu werden, lohnt sich ein Gespräch. Über eine in Deutschland entwickelte, ISO-27001-zertifizierte Plattform, ein planbares Lizenzmodell ohne Überraschungskosten und ein Netzwerk, das voneinander lernt.

Wir sehen uns – beim nächsten Enginsight Partnertag!

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